00:00:04:
00:00:21: und auch in dieser Woche freuen wir uns auf eine neue Ausgabe.
00:00:24: Hier ist der Chefredakteur von Reise von neuen Christian Schmicke
00:00:28: Und
00:00:33: wir alle müssen uns mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzen, nicht nur weil wir vielleicht schon GPT oder Clot benutzen.
00:00:41: Sondern lieber Christian, weil auch ein ganz anderes Thema mittlerweile die Branche denke ich sehr interessiert.
00:00:47: das sind auch KI-Agenten.
00:00:49: an denen kommen wir eigentlich nicht mehr vorbei.
00:00:51: Wohl richtig bis vor kurzem wusste ich noch gar nicht was ein KI-Agent eigentlich genau sein soll.
00:00:57: aber jemand der das sehr gut erklären kann und auch so dass es einen technischer Volldepp, wie ich verstehen kann ist Camille Binas.
00:01:08: Der ist in jungem Alter seit einigen Jahren Chief Operating Officer also für das operative Geschäft verantwortlich beim IT-Dienstleister CFM Media und mit ihm habe ich mich darüber unterhalten, wie denn die Perspektiven der künstlichen Intelligenz im Bezug auf die Touristik wohl aussehen.
00:01:30: Dann hören wir mal rein und blicken jetzt mal so ein bisschen in die Zukunft, vielleicht auch etwas in die Glaskugel.
00:01:37: Hier kommt der Talk der Woche.
00:01:38: ganz viel Spaß damit!
00:01:39: Hallo Camille!
00:01:40: Hallo Christian!
00:01:41: Alle Welt diskutiert und debattiert im Moment aufgeregt über das Thema künstliche Intelligenz und was daraus noch alles werden könnte?
00:01:51: Und in der Tat ist es ja so dass sich diese ganze Thematik mit atemberaubender Geschwindigkeit entwickelt und verändert.
00:02:00: Und das weckt auf der einen Seite bei manchen ganz große Hoffnungen, bei anderen ganz große Befürchtungen.
00:02:07: Bringe uns doch mal auf den aktuellen Start!
00:02:09: Wo stehen wir denn gerade?
00:02:11: Also das ist eine sehr spannende Frage weil es sich wirklich extrem schnell entwickelt und es ist wirklich sogar anstrengend dran zu bleiben.
00:02:18: bei dem Thema gerade.
00:02:20: was ich hauptsächlich tut is dass wir von diesen einfachen Chatbots und alle benutzen ChatGPT dazu übergehen, dass das Thema KI in den Unternehmen ankommt.
00:02:31: Es geht darum, Agentic zu arbeiten, KI-Agenten zu entwickeln also wirklich funktionierende Workflows aufzubauen.
00:02:38: Man kommt von diesen einfachen Newscases zu komplexen Anwendungen die auch in großen Unternehmen einfach benutzt werden können.
00:02:45: Und das ist eine spannende Entwicklung weil das neue Modelle herausgebracht wird.
00:02:51: Wir haben einfach diese Aufgabe, diese neuen Modelle immer zu verstehen herauszufinden was sie jetzt besser können und auch die Daten dafür so aufzubereiten dass man das wirklich benutzen kann.
00:03:02: Ihr als Traveltech-Unternehmen seid ja sozusagen in der Herzkammer dieser ganzen Entwicklung mit dabei denn ihr versorgt touristische Unternehmen natürlich mit neuer Technik in jeder Hinsicht.
00:03:13: wenn wir uns das jetzt genau mal angucken Modellen arbeitet ihr denn eigentlich?
00:03:19: Nehmt ihr alles, was so im Markt ist also ein bisschen Microsoft oder geht ihr da irgendwie selektiver vor.
00:03:28: Also das Angebot ist ja größer als die meisten erstmal denken.
00:03:32: es gibt ja hunderte Modelle, die man so benutzen kann auf die man auch relativ schnell Zugriff bekommt aber ganz klar große Player, auf die wir uns auch verlassen.
00:03:40: Also die Open-Air Modelle sind natürlich sehr gut alles rund um JetGPT und von Enfropic die Cloudmodelle Das sind meine persönlichen Favoriten weil sie besonders gut geeignet sind für zuverlässige Workflows wo Aufgaben in Schritten hintereinander weg erledigt werden müssen.
00:03:56: also dieses Instruction Following heißt das Ganze das funktioniert da sehr gut.
00:04:01: ansonsten ist es so dass ich privat natürlich auch JetGBT benutze.
00:04:04: aber die Open Air Modelle hinken manchmal den Benchmarks für die Sachen, die für uns besonders spannend sind ein bisschen hinterherbt.
00:04:11: Jetzt gerade ist David das neue Moderation gekommen.
00:04:13: Die Benchmark machen sie sich auch immer so wie sie es gerade brauchen.
00:04:16: Jeder ist in seinem eigenen Benchmarkt natürlich am besten aber man entwickelt eine Präferenz über die Zeit.
00:04:22: Du hattest Eingangs gesagt dass sich die KI sehr schnell und rapide von einfacheren Modellen also diesen klassischen Chatbots berühmten FAQs dann vielleicht beantworten können oder eben auch nicht.
00:04:39: zu
00:04:40: Agentec AI weiterentwickelt.
00:04:42: Was genau haben wir eigentlich darunter zu verstehen?
00:04:44: Also bei Agented AI ist es praktisch die zweite Entwicklung von den KI-Agenten.
00:04:48: Mit einem KI-Agent habe ich erstmal etwas, was ich ansprechen kann mit einem KI Modell, das dann Aufgaben für mich erledigen kann.
00:04:55: und bei Agente geht es darum zu erweitern dass das KI-Modell und das was es tut als Agent im Vordergrund steht.
00:05:02: Das heißt es handelt eigenständig, erledigt eigenständige Aufgaben.
00:05:06: Irgendein Trigger muss es praktische geben.
00:05:09: Das passiert aber eher automatisch.
00:05:13: dass Anfang des Monats ein KI-Modell zum Beispiel Umsatzplanung automatisch macht und uns als Menschen dann darüber informiert, was das Ergebnis ist.
00:05:20: Also bei Agenda wird selbstständig gearbeitet und dann eher der Mensch in den Loop genommen, als dass der Mensch im Vordergrund steht und selbständig die Aufgabe immer verwalten muss oder ans KI Modell weitergeben
00:05:31: muss.".
00:05:31: Das heißt da läuft tatsächlich sehr viele schon automatisiert ohne dass noch jemand eingreifen müsste?
00:05:37: Ja eigentlich schon!
00:05:39: Es ist nur so... Wir wollen ja nicht ersetzt werden.
00:05:43: Es geht darum mit diesen KI-Modellen zusammenzuarbeiten, mit diesen Agenten.
00:05:47: Das heißt es ist nur umgedreht.
00:05:50: ... der Mensch das KI-Modell beauftragt oder den Agenten, sondern dass der Agent sich meldet wenn er was vom Menschen braucht.
00:05:57: Also Human in the Loop ist das Thema immer den Menschen mit im Prozess haben da wo es wichtig ist und das sind so Sachen wie ein KI-Agent der zum Beispiel eine Reise für mich buchen soll einer Geschäftsreise, der soll sich ab gewissen Budgetgrenzen zum Beispiel melden weil man einen großen Unternehmen hat eine Richtlinie Wie viel darf ein Flug denn kosten?
00:06:17: Dann muss ein KI-Agent sich beim Menschen melden, wenn das ganz überschritten wird.
00:06:21: Also Grenzen setzen und die Einhalten ist ganz wichtig.
00:06:24: Und das ist jetzt die Kunst weil viele Menschen haben ja jetzt da vor Angst dass KI Modelle dann etwas tun was wir gar nicht so wollen und diese Grenzen kann man einprogrammieren in KI-Agents.
00:06:36: Das heißt wir haben die volle Kontrolle darüber was da passiert.
00:06:39: Das ist jetzt gerade das große Thema.
00:06:41: Deswegen man sagt, jetzt kann es in den Unternehmen ankommen weil das eben zuverlässiger funktioniert.
00:06:47: über die Grenzen von KI und wie sich was begrenzen lässt werden wir sicher gleich noch reden.
00:06:52: aber jetzt lass uns doch wenn du magst gerne mal einen Schritt näher an die Praxis gehen.
00:06:57: Wie kann denn künstliche Intelligenz heute de facto Buchungsprozesse bei Reisen unterstützen?
00:07:04: In ganz vielen unterschiedlichen Bereichen.
00:07:05: also das offensichtlichste im Support.
00:07:09: Das heißt, wir gehen her und haben KI-Agenten, die einfach Supportaufgaben übernehmen, dass sich also ein Reisender beim KI-Agent melden kann, wenn er Fragen zu seiner Buchung hat, wenn der da irgendwie Unterstützung braucht oder wenn man was umbuchen möchte oder natürlich in diesen schwierigen Fällen, wenn jetzt ein Flug ausfällt oder sowas.
00:07:24: Das ist offensichtlich!
00:07:25: Es kann aber auch helfen bei Finden von den richtigen Angeboten – das geht tatsächlich, das sind nicht klassische KI-agenten sondern dann geht es eher um diese Racktechnologie, Inhalte zu finden.
00:07:38: Also ich kann sowas eingeben wie, ich möchte einfach im Sommer nach Mallorca und das kann ich als Freitext eingeben und dann lassen sich passende Hotels da zu finden und dem zweiten Step einen Flug dazu irgendwie auswählen.
00:07:50: Und da geht es darum also natürliche Sprache zu verstehen richtige Angebote zu finden.
00:07:55: Das ist mit großen Mengen von Angeboten schwieriger umzusetzen das Ganze.
00:08:00: Da haben wir wirklich das Thema der großen Datenmenge die wir in der Touristik teilweise handeln dass das eine Herausforderung.
00:08:06: KI-Modelle helfen einfach, natürliche Sprache zu verstehen und auf Daten die wir haben zu übersetzen.
00:08:12: Und das finde ich da auch sehr spannend sich mit dem Thema zu beschäftigen.
00:08:15: Das setzt natürlich wenn ich das so in meinem primitiven Verständnis der ganzen Seite mal ausdrücken darf voraus dass die KI auch Zugriff auf möglichst umfassende und vollständige Datensätze haben muss.
00:08:28: Genau, das ist eine spannende Herausforderung.
00:08:31: Weil nicht unbedingt jede Schnittstelle oder Datenbank in der Touristik bereit ist dafür, dass man da KI Anwendungen darauf aufbauen kann und das hat sogar uns jetzt betroffen, was wir gesagt haben an der einen oder anderen Stelle müssen wie wir Daten speichern oder sie ausspielen.
00:08:47: Das müssen wir noch mal überarbeiten um uns einfach auf diese Ära der AI Anwendung davor zu bereiten.
00:08:52: Und wenn wir uns jetzt mal so die Lage der Touristik angucken.
00:08:57: Da ist ja tatsächlich eine Menge Aufregung zu verspüren und man merkt auch, dass gerade große Unternehmen sehr bemüht sind zu dokumentieren, dass sie intensiv mit KI arbeiten und an welchen Stellen das ihren Reiseverkäufern beratern oder auch dem Veranstalterbereich heute schon hilft.
00:09:15: aber wo stehen wir denn da tatsächlich aktuell?
00:09:18: Das ist schwierig zu sagen weil der echte Nutzen schwierig zu trennen is von neben was einfach nur für ne Pressemitteilung gemacht wird.
00:09:25: Also dann muss man einfach mal die Sachen auch selber ausprobieren, glaube ich.
00:09:29: Sich das selber anschauen.
00:09:30: Aus User sich das Ganze immer betrachten weil... Da gibt es, glaube ich noch eine Differenz.
00:09:36: Was wollen die User tatsächlich und was wird angeboten?
00:09:39: Wenn ich ein KI-Uscase baue um KI gemacht zu haben heißt das nicht dass ein echter Mehrwert für den Kunden irgendwie da ist.
00:09:45: Und das heißt auch nicht, dass es für das Unternehmen eine sinnvolle Entscheidung ist diesen KI-Uscase jetzt zu bauen wenn der Return on West vielleicht gar nicht einsetzt.
00:09:54: Das ist ja immer dieses Thema das oft gesagt wird.
00:09:57: Achtzig bis neunzig Prozent der KI Projekte scheitern.
00:10:01: diese Zahl die höre ich auch ganz offen lest das ständig.
00:10:04: Da geht es aber nicht darum, dass das nicht funktioniert sondern... ...dass es sich praktisch für den Kunden oder das Unternehmen nicht gelohnt hat diesen Newscase zu bauen.
00:10:13: Also wenn ich jetzt zum Beispiel einen Chatbot habe der Support-Anfragen schlechter beantwortet als das jetzt die Mitarbeiter im Call Center machen dann hat sich das für mich nicht gel lohnt diesen NewsCase zu bauen.
00:10:23: Ich habe natürlich trotzdem ein KIuscase einmal aufgesetzt und kann damit in die Presse gehen.
00:10:27: Und da ist noch die Differenz wie präzise sind diese Anwendungen?
00:10:31: tun Sie genau das, was die Leute bauen.
00:10:33: Übertreffen sie im Prinzip... ...die Schwellenwerte, die man braucht um ein erfolgreiches KI-Projekt zu
00:10:39: haben.".
00:10:39: Und das ist auch schwierig hinzubekommen!
00:10:41: Da haben wir auf viele Versuche gemacht und haben viele Sachen dann einfach wieder verworfen.
00:10:44: Das ist glaube ich so der Knackpunkt.
00:10:46: Wenn es nicht funktioniert, muss man eine oder zwei Iterationen weitergehen, noch mal überarbeiten, nochmal ausprobieren aber auch irgendwann sagen okay das war's nicht.
00:10:54: Und wenn man das ganz oft ausprobiert, findet man die Sachen, die wirklich funktionieren, die echten Nutzen bringen.
00:10:59: also einfach ganz schnell hintereinander Sachen ausprobieren, der kreativ sein.
00:11:04: Keine Angst haben was zu verwerfen, was nicht funktioniert weil so arbeiten alle Unternehmen die erfolgreich KI einsetzen.
00:11:12: Ihr hattet während eures Jubiläums Events Ende Mai einen Vortrag von Eris Musso dem Gründer und CEO von MOVE.
00:11:23: das Unternehmen tritt hierzulande unter den Marco Holliday Heroes auf.
00:11:29: Suchverhalten derer, die nach Reisen suchen habe sich bereits verändert.
00:11:35: Das heißt was wir so alle noch kennen also ich jedenfalls ist du gibst einen Termin ein und du gibts einen Zielort ein und dann fängste an und es geht weiter.
00:11:44: und er sagte dass ich das bereits heute von dieser Art der Suche auf eine, ja sagen wir mal eher intenzionsgetriebene Suche verlagert habe.
00:11:54: Ist das auch dein Empfinden dass er so ist?
00:11:56: Das kann ich echt schwierig sagen weil wir das so genau noch nicht ausprobiert haben.
00:12:00: und das ist genau das.
00:12:01: wir müssen hergehen um das ganze messbar zu haben.
00:12:05: Hollywood News hat es messbar deswegen können die das Ganze auch belegen.
00:12:09: Ich habe immer ein ganz gutes Argument dafür, warum die traditionelle Suche auch sinnvoll ist.
00:12:15: Das ist nämlich die Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen Unternehmen, die sich halt irgendwie da positionieren.
00:12:21: also der Klassische Reisende sucht ja sehr, sehr oft auf unterschiedlichen Plattformen.
00:12:26: Wenn das ganze Verhalten dafür die Suche vergleichbar ist, dann hat es tatsächlich einen Vorteil, dass die Ergebnisse bei dieser intentgetriebenen Suche, dass sie besser sind – das glaube ich aber sofort!
00:12:38: Weil es zum mentalen Modell der Menschen besser passt einfach Freitext einzugeben was Sie haben möchten und dann wäre es die Aufgabe der Technologie dieses Problem zu lösen.
00:12:47: also ich glaube das funktioniert sehr gut.
00:12:51: Menschen ihre Reise jetzt schon mit JGBT planen.
00:12:55: Das spricht ja auch irgendwie dafür, dass das funktioniert einfach die Reisesuche durch eine Freitext-Suche zu ersetzen.
00:13:04: Dann lass uns doch vielleicht mal kurz von der Hoffnungsseite auf die Befürchtungseite übergehen!
00:13:10: Es gibt gar nicht wenige, die davon ausgehen, Und natürlich auch in anderen Spaten.
00:13:19: In nächster Zeit durch KI massiv verändern wird und da sehr viele Jobs überflüssig werden, was glaubst du wie sich das entwickelt?
00:13:26: Ich finde die Diskussion darum welche Jobs ersetzt werden finde ich ganz spannend.
00:13:30: es ist wir müssen uns praktisch entscheiden.
00:13:33: Es ist so ein großer Widerspruch entweder wir haben Fachkräftemangel oder wir werden alle durch KI ersetzt.
00:13:40: vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte ist dringend notwendig, dass wir einfache Aufgaben durch KI ersetzen können damit sich Mitarbeiter auf wirklich wertschöpfende sinnvolle Arbeit konzentrieren können.
00:13:52: Das sollte das Ziel sein nicht zwangsweise Menschen in ihren Jobs zu ersetzen.
00:13:57: Das wäre auch nicht richtig als Ziel zu formulieren.
00:14:00: Ja, es gibt Jobs die dadurch sicherlich gefährdet sind.
00:14:03: Aber das sind zum Beispiel die Jobs, die wir hier bei CfE Media haben, die wären als erstes da exponiert gewesen.
00:14:09: Software-Entwicklung – das war eines der ersten Probleme... Die mit KI wirklich gut gelöst sind, Code zu schreiben.
00:14:17: Das lässt sich sehr, sehr gut trainieren.
00:14:19: Das ist eine Fähigkeit die KI-Modelle durch die Bank weg extrem gut haben und wir haben das eher als Chance gesehen mit KI zusammenzuarbeiten und einfach mit unserem Team mehr leisten zu können, mehr für unsere Kunden liefern zu können schneller zu sein.
00:14:32: Und da sind andere Jobs glaube ich in der Touristik viel weniger exponiert für dieses Thema KI im Kundensupport zum Beispiel, könnte ich mir das vorstellen dass sich da ein bisschen was ändert.
00:14:43: Das ist aber auch so etwas wo die Endkunden gar nicht so zufrieden sind wenn sie immer nur mit irgendwelchen Chatbots interagieren.
00:14:50: und ich sehe es auch nicht, dass man hergehen muss unter zwangsweise Mitarbeiter ersetzen muss.
00:14:54: Man kann ja hergehen kann sagen einfache Support Aufgaben werden von KI erledigt.
00:14:58: komplexe Cases müssen immer von Menschen bearbeitet werden welche wo auch irgendwie eine gewisse Empathie erforderlich ist.
00:15:04: Ein schönes Beispiel ist zum Beispiel Ikea.
00:15:08: Ikea ist hergegangen und hat auch ganz viel ersetzt im Kundenswort durch KI, und ganz viel automatisiert und hat dann gesagt jetzt haben wir aber so viele Mitarbeiter die unseren Branden und unsere Produkte kennen Die können doch proaktiv Kundenberatung machen.
00:15:21: Das heißt, sie haben keinen einzigen Mitarbeiter verloren sondern alle umgeschult auf etwas was ein Mehrwert für die Kunden bringt.
00:15:28: und das finde ich ist eine viel schönere Idee als die Leute dann zu entlassen weil Sie kennen unser Produkt, Sie kennen unsere Unternehmen, Sie kennt unsere Branche.
00:15:36: diese Menschen haben den Wissen was sich einfach effizienter einsetzen lässt.
00:15:39: Na das macht ihr an bisschen Hoffnung.
00:15:41: dann vielleicht für viele die heute tatsächlich so ein bisschen Sorge haben sie nicht kurz oder mittelfristig schon ersetzt werden könnten.
00:15:50: Auf der politischen Ebene ist ja viel die Rede vom Thema Regulierung, wenn es um die künstliche Intelligenz geht.
00:15:58: Da sagen die einen jetzt nicht noch zusätzliche Bürokratie also möglichst keine Schranken und die KI-Anbieter wollen natürlich auch freies Aktionsfeld haben.
00:16:07: andere sagen hey da müssen wir ganz genau darauf gucken was sie jetzt tun dürfen und was sie nicht tun dürfen.
00:16:13: wie siehst du das?
00:16:14: Also ich halte diese Technologie, wenn sie gar nicht kontrolliert wird tatsächlich auch für gefährlich und ich finde es gut dass es Regulierung in manchen Bereichen gibt.
00:16:24: Trotzdem muss ich sagen wir haben in der EU wieder die Regulierungen gehabt bevor wir die Technologien im Einsatz haben und das hemmt dann doch etwas.
00:16:34: Und das ist nicht nur der EU AI Act sondern das sind alle Themen rund um Datenschutz was da dann nicht erlaubt wird Und das macht es schwierig, da frei und kreativ über das Thema AI nachzudenken.
00:16:49: Ich glaube, dass es besonders im Bereich Forschung so was ist wichtig, dass man alles ausprobieren kann damit man auch genau weiß wo sind denn die wirklichen Gefahren dieser Technologie?
00:16:58: Das kann man so schwer einschätzen wenn man's schon reguliert hat und sagt gewisse Bereiche da sind schon verboten bevor man genau weiß was da eigentlich möglich ist.
00:17:08: Das macht für mich schwierig.
00:17:09: Für uns gibt es ein paar Use Cases, wo wir Aussagen haben wegen dem Datenschutz.
00:17:13: Dann haben wir Probleme und sagen okay vielleicht machen wir das auch nicht.
00:17:16: Andererseits wollen wir ja auch... Es wird ja niemand was Böses letztendlich sondern das möchte jeder nur use cases bauen die ein echtes Problem lösen.
00:17:27: Und da ist halt einfach zu viel reguliert was eigentlich einen echten Mehrwert bringt ohne eine wirkliche Gefahr irgendwie in sich zu haben.
00:17:35: Dann lass uns doch vielleicht abschließen, noch einen kleinen Blick auf das große und ganze in der Branche werfen.
00:17:42: Es gibt ja manche Stimmen die vermuten dass tatsächlich die Bedeutung einzelner Akteure sich im Zeichen von KI in nächster Zeit massiv wandeln könnte.
00:17:54: Brauchen wir da noch Eiseveranstalter?
00:17:56: Brauchen wie noch die klassischen OTAs oder werden diese Aufgaben von ganz anderen übernommen?
00:18:01: Meine Frage dazu ist, werden wir die Branche in fünf Jahren noch so wie sie heute ist wiedererkennen oder wird ihr sich grundlegend wandeln?
00:18:08: deiner Einschätzung?
00:18:10: Wiedererkennen bestimmt das Produkt ist ja ein sehr schönes.
00:18:14: Die Prozesse hoffentlich nicht.
00:18:16: Wir haben gerade in der deutschen Touristik viele Prozisse, die dringend mal überholt werden könnten.
00:18:21: Da hoffe ich dass KI einfach schnell genug ankommt um uns auch wirklich als Branche eine wirkliche Chance zu bieten besser zu werden, schneller zu werden und auch ein bisschen effizienter in den Prozessen.
00:18:33: Ich glaube nicht dass sich an den Akteuren großartig etwas ändern wird weil die allen Geschäftsmodell haben was genau dahin gehört und mehr Wert für den Kunden bietet.
00:18:42: es ist aber das große Unternehmen eine große Chance haben durch KI weil sie auch die finanziellen Mittel haben, das zu tun.
00:18:48: Einfach Sachen zu vereinfachen Prozesse und Effizienter zu sein.
00:18:52: Das könnte die also stärken.
00:18:54: Andererseits können gerade Start-ups mit KI hergehen und können sehr disruptiv in irgendwelche Märkte rein wie man zum Beispiel an den Holiday Heroes aussieht.
00:19:03: Also ich glaube, die Chancen gibt es auf allen Seiten Und das geht einfach darum wer sie nutzt.
00:19:08: am Ende
00:19:09: Lieber Camille vielen Dank für die spannenden Ansichten und Einsichten!
00:19:15: Die Branche von Neun.
00:19:17: Eine Woche, ein Talk
00:19:24: Der Reise
00:19:24: vor Neun Podcast Präsentiert von St.
00:19:27: Elmo's AudioVisions.